SPD Wettbergen-Mühlenberg

29. Januar 2007

SPD Wettbergen-Mühlenberg: Örtliche Nahversorgungssituation im Umbruch - was tut die Politik?

Der Weggang Aldis vom Mühlenberger Markt und die immer lauter werdenden Umstrukturierungspläne für die örtlichen Penny-Märkte am Endpunkt Wettbergen, Neue Straße / Bergfeldstraße und am Schollweg lassen die Frage nach den Möglichkeiten der Politik zum Erhalt der Nahversorgungssituation in unseren Stadtteilen aufkommen. Da Discounter oder Supermärkte zudem eine wichtige Magnetfunktion haben, betrifft ihr Weggang auch ganz wesentlich die sie umgebenden Geschäfts- und Nebenzentren. Dieses Problem, das nicht stadtteilspezifisch ist, sondern sich durch alle Städte zieht, wird von der lokalen Politik und konkret von uns als SPD klar erkannt. Dennoch liegt die Entscheidung für Schließungen, Abwanderungen aber auch Ansiedlungen von Supermarktketten in erster Linie bei den betreffenden Konzernen selbst. Und diese folgen zur Zeit der Unternehmensphilosophie der möglichst großflächigen Märkte mit einem großen Parkplatzangebot.

Was die Politik jedoch machen kann, ist, über die Ausweisung von Flächen, d.h. über das Baurecht, Anreize zu geben. Und dies versucht die Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover unter Führung der Stadtbaurätin zurzeit verstärkt. Dies gilt auch für unseren Bereich:

Sie sehen, die Politik setzt die ihr zur Verfügung stehenden Mittel ein. Letztendlich liegt die Entscheidung aber bei den großen Einzelhandelskonzernen. Diese müssten angesichts unserer älter und damit auch immobiler werdenden Gesellschaft eigentlich darüber nachdenken, ob es langfristig die richtige Philosophie ist, immer größere und unübersichtlichere Märkte, die nur mit dem Auto zu erreichen sind, auf der "grüne Wiese" zu bauen.

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Artikel: SPD Wettbergen-Mühlenberg, Jens Menge