Kolpingfamilie Hannover-Mühlenberg

18. Juli 2007

Für den Müll zu schade: Kolpingsfamilie sammelt seit zehn Jahren Korken

Kork ist ein wertvoller Rohstoff, der sich über mehrere Jahre unter der äußeren Rindenschicht der Korkeichen entwickelt. Den Naturkorken nach dem Öffnen einer Wein- oder Sektflasche wegzuwerfen ist einfach zu schade, denn das Material lässt sich hervorragend weiterverwenden.

Die Kolpingsfamilie St. Maximilian Kolbe sammelt bereits seit zehn Jahren Flaschenkorken und beteiligt sich damit an der bundesweiten Sammelaktion „Korken für Kork”. 1500 Kilogramm Kork konnte in dieser Zeit für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt werden.

Im Diakonie Kork Epilepsiezentrum bei Kehl am Oberrhein werden die Korken sortiert, geschrotet und entstaubt. In der Werkstatt arbeiten rund 30 Menschen, davon zwölf mit Behinderungen. Das Granulat wird überwiegend für die Hohlraumdämmung im Hausbau verwendet.

Benötigt werden nur Naturkorken, jedoch keine aus Kunststoff, die den natürlichen Korken ähnlich sind, aber nicht geschrotet werden können. Sammelstellen sind in der katholischen Kirche Heilige Familie in Empelde, Berliner Straße 20, und in St. Maximilian Kolbe in Hannover-Mühlenberg, Mühlenberger Markt 5. Am Eingang der Gotteshäuser stehen Behälter, in die die Naturkorken geschüttet werden können.

Nähere Auskünfte erteilt Gerhard Rejnowski unter Telefon (05 11) 43 41 51.

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Artikel: Gerhard Rejnowski, Kolpingfamilie Hannover-Mühlenberg